Sky Suite
Anreise
20
Juli 2018
Abreise
23
Juli 2018
02
Personen
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Palais Nor...
Hotel Norica
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Palais Norica – Refugium für Kunstsinnige

Jahrhundertealte Steinportale, Marmorböden, Gewölbe, historische Gemälde und modernen Wohnkomfort in 42 Zimmern und Suiten: All das vereint das Vier-Sterne-Superior „Palais Norica“ von Familie Czerny, mitten in Bad Hofgastein gelegen. In seiner fast 600-jährigen Geschichte hat das ehemalige „Hotel Moser – Zum Goldenen Adler“ viel erlebt und so manchen prominenten Gast beherbergt. Franz Grillparzer, der bekannte österreichische Literat, weilte hier beispielsweise in den Jahren 1819 und 1827 zur Kur.


Von außen beeindruckt das Palais Norica mit dezenten, in weiß gehaltenen Balkonen und weißen Fensterläden. Doch hinter der stillvollen Fassade und den dicken Mauern verbirgt sich nicht nur viel Geschichte sondern auch historisch wertvolle Architektur und Kunstwerke! So weist bereits das außen angebrachte Zunftschild, ein schwungvolles Kunstwerk mit Adlerkopf, Brauereiabzeichen und Traube auf die lange Vergangenheit als Gasthaus hin. Es wurde aus Eisen gefertigt, 2017 liebevoll restauriert und lädt nun bereits seit 1820 Vorbeikommende zum Einkehren ein!
Das Innere des Palais Norica versetzt seine Besucher und Gäste in Staunen. Denn seit November 2017 präsentiert sich das zweitälteste Haus in Bad Hofgastein, nur die Kirche, die sich in unmittelbarer Nähe befindet, ist älter, als behutsam renoviertes Architekturjuwel, das seinen Gästen ein wunderschönes, unvergleichbares Zuhause auf Zeit sein möchte.

Historisch elegant

Hinter den geschichtsträchtigen Mauern des Palais Norica finden nicht nur Architekturbegeisterte viele Elemente der Baukunst aus unterschiedlichen Epochen. So stammen Netzgewölbe, Steinportale mit Steinmetzzeichen und die massiven Mauern in den unteren Stockwerken aus der Zeit der Gotik. Das Eingangsportal wurde bereits 1834 als ein mindestens 700 Jahre altes Spitzbogentor aus Luggauer Serpentin beschrieben. 5 verschiedene Steinmetzzeichen deuten darauf hin, dass ebensoviele Steinmetzmeister und deren Söhne an der Vollendung gearbeitet haben.
Erhalten geblieben und nun mit Liebe zum Detail restauriert sind auch die unterschiedlichen, in späteren Jahrhunderten entstandenen Marmor- und Steinböden in den Gängen des Hotels.
Doch die Geschichte des Hauses spiegelt sich nicht nur in der Architektur wider, sondern man spürt und erlebt sie überall im Palais. Uralte Bleiverglasungen - ein wichtiges Merkmal der Gotik - im Atrium, stilvoll restaurierte Möbel und Kunstgemälde vieler Jahrhunderte sind als Zeitzeugen überall zu bewundern. So lädt im 4. Stock ein Bild des bekannten Salzburger Malers Friedrich Zeller "Das letzte Abendmahl" (1860) zum Verweilen ein.

Das Haus selbst wurde erstmals 1447 erwähnt und 1521 als Straßerhof benannt. Trotz der vielen Umbauten und der notwendigen Adaptierungen an die Technik der Zeit, gelang es immer, den altertümlichen und damit typischen Charakter des Hauses zu erhalten.

Das Atrium, einst allen Wetterlaunen ausgesetzt, schützt nun ein Glasdach. Den Blick zum Himmel und auf die innen liegenden Balkone genießt man von gemütlichen Sofas und Fauteuils aus. Bestaunen kann man hier auch zahlreiche Blumengemälde, gekonnt angeordnet in Petersburger Hängung, „Fenster-Bilder“ mit farbigen Rechtecken in Anlehnung an gotische Bleiglasfenster und eine über 557 Jahre reichende Ahnentafel.

So wie das Atrium zum gemütlichen Beisammensein und Plaudern einlädt, so genießen Gäste die Ruhe der hoteleigenen Bibliothek. Benannt nach Franz Grillparzer, beeindruckt der Saal nicht nur durch sein gotisches Netzgewölbe sondern auch durch das große Angebot an Leselektüre.

Termine

Freitag
06.
07
Sommer.Frische.Kunst
Vom 6. Juli bis zum 31.August geben zahlreiche renommierte Künstler Einblick in ihre Arbeit und stellen ihre Werke im historischen Wasserkraftwerk von Gastein aus.
Samstag
21.
07
Konzert:Sommer
Großes Sommer Open-Air Konzert mit Startenor Juan Diego Flórez und der Philharmonie Salzburg
Sonntag
26.
08
Alm:Klassik
Die klassischen Konzerte auf den Almen mit der Salzburger Philharmonie finden am 26.8, 28.8., 4.9., 7.9. & 9.9.2018 statt.

Behaglich modern

Einen stimmigen Kontrast zum historischen Ambiente bilden die modernen, großzügigen Zimmer und Suiten. Sie sind nicht nur perfekt ausgestattet, sondern Sie geben das Gefühl, woanders und doch zu Hause zu sein. Wer im Urlaub endlich die verdiente Ungestörtheit und Zweisamkeit genießen möchte, der wird diese Ruhe lieben. Die Zimmer und Suiten des Palais Norica sind Oasen des Wohlfühlens.

Ein besonderes Highlight ist die großzügige Terrasse im 5. Stock. Sie eröffnet unseren Gästen nicht nur einen fantastischen Rundblick über den Ort, auf die Kirche und die Gasteiner Bergwelt sondern Sonnenliegen laden zum Verweilen ein - gerne werden erfrischende Cocktails und hausgemachtes Eis dazu serviert. Während der Yogatage Gastein wird die Terrasse auch zum meditativen Freiraum!


Ebenfalls im 5. Stock befindet sich die Skysuite. Diese Suite der Extraklasse bietet auf 75m2 jeden erdenklichen Komfort und bis zu vier Personen Platz. Luxuriös ausgestattet, mit Blick über das Gasteinertal und mit eigener Terrasse ist sie wohl einer der schönsten Wohnorte im ganzen Tal.

Für Unterhaltung und Spaß, vor allem für Kinder ist im Moserkeller bereits alles vorbereitet. Hier finden Gäste neben Tischfußball eine große Auswahl an Spielmöglichkeiten für die ganze Familie.

Sky Suite

Termine

Samstag
21.
07
Konzert:Sommer
Großes Sommer Open-Air Konzert mit Startenor Juan Diego Flórez und der Philharmonie Salzburg
Samstag
01.
09
Böcksteiner Schwerttanz
Das Knappenfest zu Ehren der Gasteiner Bergleute findet heuer zum 40. Mal statt

Bestens gelegen

Einen architektonischen Blickfang und einen bewussten Kontrast zu den geschichtsträchtigen Mauern des Palais bildet die verglaste Brücke zwischen Palais Norica und dem Hotel Norica. Auf diesem Weg können Gäste gleich im Bademantel ins hoteleigene Celtic Spa und durch den Verbindungsgang in die Alpentherme Gastein gelangen sowie zur Hotelbar, Kamin-Lounge und zum Frühstück und Abendessen ins Restaurant.

Geschichtsträchtige Räume

Neben Zimmern und Hotelbüros beherbergt das Palais Norica den ehrwürdigen Grillparzer-Saal mit Kreuzgewölbe und Holztäfer, ideal geeignet für Besprechungen und Feste in stilvollem Rahmen. Im „Moserkeller“ treffen sich Hotelgäste zum Spielen, Lesen und auf ein Getränk. Einst wurde der Keller als Stall genutzt, später, um Gold- und Silberbarren zu lagern, in jüngerer Zeit war er die angesagteste Bar im Ort. „Steak & Mehr“ offeriert das Restaurant mit Wintergarten und Terrasse im Erdgeschoß des Palais Norica.

Der berühmte Gast: Franz Grillparzer

Gesundheitliche Probleme plagten Franz Grillparzer (1791 bis 1872) Zeit seines Lebens. So kam es, dass der bedeutende österreichische Schriftsteller und Dramatiker mehrmals das für Kuren bekannte Gasteinertal besuchte. „Dieses Bad hat mir damals wahrscheinlich das Leben gerettet. Ich kam gestärkt und wieder arbeitsfähig zurück.“ schrieb Grillparzer gar in seiner Selbstbiografie. Nach Hofgastein reiste der Literat auf Empfehlung von Ladislaus Pyrker, zu jener Zeit Abt des Zisterzienserstiftes Lilienfeld und selbst literarisch tätig. Der kunstsinnige, wohl auch vermögende Abt verfügte über beste Kontakte zum Kaiserhaus und gilt als einer der Begründer des Heilbades Hofgastein.

In Gedenken an Franz Grillparzer: Im „Hotel Moser – zum Goldenen Adler“, dem heutigen Palais Norica, war Franz Grillparzer 1819 und 1827 zu Gast, so vermerkt es die Ortschronik. Eben diese Stelle in der Ortschronik fiel Familie Czerny im Zuge der Renovierung des Palais Norica auf. Denn dort steht auch zu lesen, dass die Gemeinde Hofgastein bereits im Jahre 1890, und zwar am 27. Dezember, beschlossen hatte, am Hotel Moser eine „Gedenktafel aus Marmor, verbunden mit einer Warmwasserableitung“ zu errichten. In Erinnerung an die Besuche von Franz Grillparzer und aus Anlass seines 100. Geburtstages. Der Beschluss geriet jedoch in Vergessenheit. Verwirklicht wurde er erst 2018, ganze 128 Jahre später, auf Initiative von Familie Czerny.

Sein Leben: Franz Grillparzer lebte in Wien, studierte Jus und war, neben seiner literarischen Tätigkeit, Beamter. Unter anderem leitete er das k. k. Hofkammerarchiv (das spätere Finanzministerium), das sich in der Johannesgasse im 1. Bezirk befindet. Heute ist in dem Gebäude das Literaturmuseum untergebracht. An das Wirken von Franz Grillparzer erinnert dort sein originalgetreu erhaltenes Arbeitszimmer.



Sein Werk:
Franz Grillparzer, der auch als österreichischer Nationaldichter bezeichnet wird, begann früh zu schreiben. Bekannt sind vor allem seine Dramen, die bis heute aufgeführt werden. Zu diesen zählen „Das goldene Vlies“, „König Ottokars Glück und Ende“ – 1955 bei der Wiedereröffnung des Burgtheaters aufgeführt, „Ein treuer Diener seines Herrn“, „Des Meeres und der Liebe Wellen“, „Der Traum ein Leben“, „Weh dem, der lügt“, „Die Jüdin von Toledo“.
Einblicke in sein Leben, seine Reisen und Begegnungen mit Zeitgenossen wie Johann Wolfgang von Goethe gibt seine Selbstbiografie, 2017 neu aufgelegt (Jung und Jung Verlag).
An einen seiner Besuche in Gastein erinnert unter anderem das Gedicht „Abschied von Gastein“.