Anreise
22
November 2019
Abreise
25
November 2019
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Personen
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Thermenhot...
Hotel Norica
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Tauernblick
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Kräuterwandern = Wandern mit Mehrwert

Auf saftigen Almwiesen, duftenden Waldrändern, in kühlen Wäldern und an den Ufern der über Steine stolpernden Bächlein finden sich im Gasteinertal eine Vielzahl von Kräutern und Heilpflanzen. Zu jeder Jahreszeit lassen sich Wildkräuter, die Delikatessen am Wegesrand sind, entdecken. Sie haben im Vergleich zu Gartengemüse einen oft höheren Vitamin- und Mineralstoffgehalt. Die sekundären Pflanzeninhaltsstoffe machen viele von ihnen sogar zu Heilkräutern. Um die Unterschiede der einzelnen Kräuter, ihre Besonderheiten und wann bzw. wie sie richtigerweise gepflückt werden, zu lernen, ist eine Kräuterwanderung unter Anleitung einer erfahrenen Expertin der ideale Einstieg.

Wiese, Wald und Wunder im Hotel Norica

Karina Reichl alias Fräulein Grün, eine „Kräuterhexe“ mit Leib und Seele, entführt Sie am 17. Juni 2019 in die Kräuterwelt rund um Sportgastein und schärft Ihre Sinne, auch die kleinen Pflänzchen zu sehen, über die man sonst achtlos hinweggeht. Die diplomierte Kräuterpädagogin ist seit Kindesbeinen mit der Medizin aus heimischen Kräutern vertraut. Sie schult Ihren Blick, heilkräftige und gesunde Kräuter zu erkennen und teilt ihren reichen Erfahrungsschatz über deren Nutzen und Anwendung. Hirtentäschel, Löwenzahn, Gänseblümchen und Co. sind in erster Linie Lebensmittel und dann erst Heilmittel. Aus Kräutern, Wurzeln, Beeren u.v.m. lassen sich ohne großen Aufwand Köstlichkeiten zaubern, die geschmacklich und optisch weit über das Gewöhnliche und Gewohnte hinausgehen. Neben Rezepten für besondere Gerichte gibt es auch Anleitungen, wie man aus dem „Grünzeug“ Heil- und Hausmittel macht. Einfache und schnelle Rezepte für Speisen und Kosmetik aus der Natur kann man zusätzlich im Blog der umtriebigen Kräuterkundigen und ihrer Website unter fräuleingrün.at nachlesen.

Karina Reichl war als Social Media Managerin, Projektleiterin und Radiomoderatorin in der Medienwelt zuhause, in einer beruflichen Auszeit fand sie ihre wahre Berufung, die in der Natur liegt. Aus einem anfänglichen hobbymäßigen Interesse für Kräuter wurde ihr Beruf. Sie widmet sich nunmehr ganz den Kräutern und deren vergessenen Heilwirkungen. Ihr großes Wissen gibt die TEH Praktikerin (Traditionelle Europäische Heilkunde) in Kursen und bei Kräuterwanderungen weiter. Lassen Sie sich überraschen, wie viel essbares „Unkraut“ man am Wegesrand findet und welche Heilkraft das unscheinbarste Blümchen hat.
Erleben Sie bei einer geführten Kräuter – Tour die nahrhafte und heilkräftige Landschaft des Gasteinertals und seiner Berge.

Die Schätze der Naturapotheke

Was so manche Großmutter noch wusste, ist das gegen jedes Wehwechen ein Kraut gewachsen ist. Die Wissenschaft hat den Einfluss, den Kräuter auf unser Immunsystem haben, und die Heilwirkung von vielen Pflanzen bereits bestätigt. So sind die getrockneten Blüten des Hollunders, der nicht umsonst den Namen „Bauern-Apotheke“ trägt, ein hervorragendes Mittel gegen Erkältungen. Vieles kann man aus der Blüte machen, vom wohlschmeckenden Sirup über den entzündungshemmenden Öl-Auszug bis zu gebackenen Hollerblüten. Die Schafgarbe ist eines der wichtigsten Heilkräuter und wird das „Heilkraut der Frauen“ genannt. Ein alter Spruch lautet: “Schafgarbe im Leib tut wohl jedem Weib“ Kein Wunder wirkt sie doch blutstillend, krampflösend, antibakteriell, wundheilend und entzündungshemmend – ein richtiges Universalkraut.

Eine sehr beliebte Gewürzpflanze besonders als heilende Beigabe zu schwer verdaulichen, fetten Speisen ist der Beifuß. Er muss mitgekocht werden und hat verdauungsfördernde und blähungshemmende Eigenschaften. Ein zerdrücktes Spitzwegerichblatt ist ein Nothelfer gegen das Jucken und die Schwellung nach einem Mückenstich. Sirupe, Extrakte oder Tees aus dieser Pflanze sind bewährte Hausmittel gegen Husten und Bronchitis. Aber auch Löwenzahn, Sauerampfer, Erdholler (Giersch) Brennessel, Vogelmiere, Gänseblümchen und Kornblume sind vitaminreiche und wohlschmeckende Wildkräuter.

Auf Wanderungen die Kräutervielfalt entdecken

Kräutererforschen kann man so nebenbei bei den Thermenhotels 5 Mal in der Woche. Im Rahmen der geführten Touren mit unserem Wanderführer Christian lässt sich die Pflanzenwelt gut erkunden. Der Bergfex kennt jede Almblume und weiß welches Kraut gegen welche Beschwerden hilft.
Sie erleben die Entspannung pur bereits, wenn Sie auf einer Almwiese liegen, den herrlichen Duft der Kräuter riechen und die Sonne genießen.