Anreise
11
August 2020
Abreise
14
August 2020
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Personen
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Thermenhot...
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Kräuterwandern = Wandern mit Mehrwert

Auf saftigen Almwiesen, duftenden Waldrändern, in kühlen Wäldern und an den Ufern der über Steine stolpernden Bächlein finden sich im Gasteinertal eine Vielzahl von Kräutern und Heilpflanzen. Zu jeder Jahreszeit lassen sich Wildkräuter, die Delikatessen am Wegesrand sind, entdecken. Sie haben im Vergleich zu Gartengemüse einen oft höheren Vitamin- und Mineralstoffgehalt. Die sekundären Pflanzeninhaltsstoffe machen viele von ihnen sogar zu Heilkräutern. Um die Unterschiede der einzelnen Kräuter, ihre Besonderheiten und wann bzw. wie sie richtigerweise gepflückt werden, zu lernen, ist eine Kräuterwanderung unter Anleitung einer erfahrenen Expertin der ideale Einstieg.

Die Schätze der Naturapotheke

Was so manche Großmutter noch wusste, ist das gegen jedes Wehwechen ein Kraut gewachsen ist. Die Wissenschaft hat den Einfluss, den Kräuter auf unser Immunsystem haben, und die Heilwirkung von vielen Pflanzen bereits bestätigt. So sind die getrockneten Blüten des Hollunders, der nicht umsonst den Namen „Bauern-Apotheke“ trägt, ein hervorragendes Mittel gegen Erkältungen. Vieles kann man aus der Blüte machen, vom wohlschmeckenden Sirup über den entzündungshemmenden Öl-Auszug bis zu gebackenen Hollerblüten. Die Schafgarbe ist eines der wichtigsten Heilkräuter und wird das „Heilkraut der Frauen“ genannt. Ein alter Spruch lautet: “Schafgarbe im Leib tut wohl jedem Weib“ Kein Wunder wirkt sie doch blutstillend, krampflösend, antibakteriell, wundheilend und entzündungshemmend – ein richtiges Universalkraut.

Eine sehr beliebte Gewürzpflanze besonders als heilende Beigabe zu schwer verdaulichen, fetten Speisen ist der Beifuß. Er muss mitgekocht werden und hat verdauungsfördernde und blähungshemmende Eigenschaften. Ein zerdrücktes Spitzwegerichblatt ist ein Nothelfer gegen das Jucken und die Schwellung nach einem Mückenstich. Sirupe, Extrakte oder Tees aus dieser Pflanze sind bewährte Hausmittel gegen Husten und Bronchitis. Aber auch Löwenzahn, Sauerampfer, Erdholler (Giersch) Brennessel, Vogelmiere, Gänseblümchen und Kornblume sind vitaminreiche und wohlschmeckende Wildkräuter.

Auf Wanderungen die Kräutervielfalt entdecken

Kräutererforschen kann man so nebenbei bei den Thermenhotels 5 Mal in der Woche. Im Rahmen der geführten Touren mit unserem Wanderführer Christian lässt sich die Pflanzenwelt gut erkunden. Der Bergfex kennt jede Almblume und weiß welches Kraut gegen welche Beschwerden hilft.
Sie erleben die Entspannung pur bereits, wenn Sie auf einer Almwiese liegen, den herrlichen Duft der Kräuter riechen und die Sonne genießen.